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Ausstellung
- Dienstag, 21. April 2026 – Freitag, 22. Mai 2026 In meinem Kalender speichern
Tschornobyl ist überall
Am 26. April 1986 erschütterte der Reaktorunfall von Tschornobyl die Welt. Das Ausmaß der menschlichen und ökologischen Katastrophe prägte das Bewusstsein der deutschen Gesellschaft für die globalen Risiken der Atomkraft. Der Slogan „Tschernobyl ist überall“ wurde zum Symbol für die grenzenlose Gefahr, die von Kernenergie ausgeht. Zum 40. Jahrestag hat die Frage der nuklearen Sicherheit durch russische Angriffe auf ukrainische Atomkraftwerke und deren militärische Besetzung eine neue und dramatische Aktualität gewonnen.
Die Ausstellung eröffnet zwei Perspektiven: Eine beleuchtet die historischen Reaktionen der westdeutschen grünen Bewegung auf die unsichtbare Bedrohung durch die Fotos und Dokumente von damals aus dem Archiv Grünes Gedächtnis. Die andere erkundet mittels einer Plakatserie des Charkiwer Designerkollektivs „4th block“ die künstlerische Auseinandersetzung mit der Erinnerung an das Epochenereignis im Lichte der Wiederkehr des nuklearen Risikos im russischen Krieg gegen die Ukraine.
Beide zeigen, wie Aufklärung, politisches Handeln, Erinnerung und Kunst einen Umgang mit der nuklearen Gefahr ermöglichen: Die Kommunikation der Bedrohung bleibt die Grundlage für weitere Handlungsfähigkeit.
Die Ausstellung wird während der Veranstaltung 40 Jahre Tschernobyl. Die Geschichte und ihre neue Gegenwart am 23.04.2026 eröffnet.
Kontakt:
Dr. Clara Frysztacka
Referat Zeitgeschichte
Heinrich-Böll-Stiftung
E clara.frysztacka@boell.de
Robert Sperfeld
Refeat Ost- und Südosteuropa
Heinrich-Böll-Stiftung
E robert.sperfeld@boell.de
- Zeitzone
- CEST
- Öffnungszeiten
- 09:00 - 19:00
- Adresse
-
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
- Barrierefreiheit
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
- Sprache
- Deutsch