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Film und Gespräch

Mittwoch, 23. September 2026 19.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Film und Gespräch

“Tell Me”

Die Heinrich-Böll-Stiftung zeigt am 23. September den Dokumentarfilm „Tell Me“ des griechischen Regisseurs Nikos Megrelis, der in Zusammenarbeit mit der griechischen Fotografin Renee Revah entstanden ist.

Im Mittelpunkt des Films steht die persönliche Suche von Renee Revah nach den Spuren ihrer Familie -griechischer Jüdinnen und Juden aus Thessaloniki, die nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet wurden.

Renee Revah tritt im Dokumentarfilm in einen imaginären Dialog mit ihrem Großvater, dem einzigen Überlebenden der Familie, der den Verlust seiner Angehörigen im Holocaust nie überwinden konnte. In Form eines Briefwechsels zwischen den Generationen setzt sich der Film mit dem Konzept des transgenerationalen Traumas auseinander: mit der oft stillen Weitergabe von Erinnerung und Trauer von einer Generation an die nächste.

Wie Regisseur Nikos Megrelis betont, versteht der Dokumentarfilm Erinnerung als einen Akt des Widerstands. Dabei geht es nicht allein um den Holocaust selbst, sondern auch um seine Folgen: um das Schweigen, den Verlust und die Identität, die sich im Umgang mit einem lange unausgesprochenen Trauma herausbildet.

Zugleich ist der Film eine Warnung: Wenn wir uns in Sicherheit wiegen und nicht wachsam sind, laufen wir Gefahr, in eine Zeit zurückzufallen, in der demokratische Rechte, die Freiheit der Meinungsäußerung und selbst das grundlegende Recht auf Leben bedroht werden könnten.
Gedreht wurde in Athen, Thessaloniki und Auschwitz-Birkenau.

Gespräch und Q&A

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Regisseur Nikos Megrelis und Lola Angel aus Athen statt, die im Alter von sechs Jahren das Konzentrationslager Bergen-Belsen überlebte und im Film porträtiert wird. Moderiert wird das Gespräch von Michalis Goudis, Büroleitung der Heinrich-Böll-Stiftung in Thessaloniki.

Im Anschluss an die Filmvorführung wird es einen kleinen Empfang geben.

Der Dokumentarfilm ist auf Griechisch mit deutschen Untertiteln. Das anschließende Gespräch findet auf Englisch statt.

Contact: Ewa Peteja, ewa.peteja@boell.de

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Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin

Barrierefreiheit
Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Sprache
Deutsch
Englisch
Griechisch

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Teilnahme vor Ort im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

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